Lesetipps der Vorstands- und Beiratsmitglieder

Karin Bugl empfiehlt

Lisa Graf-Riemann und Ottmar Neuburger: Steckerlfisch
Kein typischer Krimi, denn der Mörder ist von Anfang an bekannt; aber es ist ein Buch mit viel Wortwitz, inmitten einer Seniorenresidenz der gehobenen Kategorie am Chiemsee - samt schrägem Personal.

Andreas Föhr: Eisenberg
Der bekannte Bestsellerautor und promovierte Jurist hat einen der spannendsten Gerichtsromane der letzten Zeit vorgelegt.




Eleonore Dambach empfiehlt

Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume

Für alle, die diesen Bestseller noch nicht gelesen haben: der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran, wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald und schafft so eine aufregend neue Begegnung für die Leser. Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt.

Sue Monk Kidd: Die Erfindung der Flügel

Zu ihrem elften Geburtstag erhält Sarah - Tochter reicher Gutsbesitzer - ein ungewöhnliches Geschenk: die zehnjährige Sklavin Hetty, die ihr als Dienstmädchen zur Verfügung stehen soll. Doch Sarah geht das gegen den Strich; stattdessen bringt sie dem Mädchen Lesen und Schreiben bei – obwohl das streng verboten ist. Gemeinsam kämpfen sie fortan einen schwierigen und mutigen Kampf gegen Zwänge und Konventionen ihrer Zeit – über mehr als dreißig Jahre hinweg. Der Roman stand monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times.




Katrin Kley empfiehlt

Jane Gardam: Ein untadeliger Mann - Eine treue Frau - Letzte Freunde: Trilogie

Die Geschichte einer Ehe zwischen Hongkong und England, aus drei unterschiedlichen Perspektiven und in wunderbarem Stil erzählt - gewürzt mit englischem Humor.
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Jean-Philippe Blondel: Zweiundzwanzig

Eine Lebensgeschichte wie ein Roadmovie, mit einem sehr bewegenden Ende - lesenswert!




Florian Ludwig empfiehlt

Gian Francesco Giudice: Odysee im Zeptoraum – Eine Reise in die Physik des LHC

Die Entdeckung des Higgs-Bosons hat die Welt der Teilchenphysik erschüttert. Doch was ist das Higgs-Boson, und warum spielt es für unser Verständnis des Universums eine so bedeutende Rolle? Dieses Buch gibt seinen Lesern eine einfache und verständliche Anleitung an die Hand, um die aktuellen Entdeckungen am Large Hadron Collider (LHC), dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt am CERN, nachzuvollziehen. Ohne bei der wissenschaftlichen Korrektheit Abstriche zu machen, wird dieser hochaktuelle Stoff hier in einem angenehmen und zugänglichen Stil dargeboten. Dieses Buch soll nicht nur informieren, sondern auch die Ehrfurcht und Erregung eines Physikers angesichts der Tatsache nachempfindbar machen, dass wir im Begriff sind, im Verständnis unserer Welt in ein neues Zeitalter einzutreten.




Bianca Stein-Steffan empfiehlt

Minna Lindgren: Rotwein für drei alte Damen oder warum starb der junge Koch

Drei aufgeweckte und agile Witwen verbringen ihren Lebensabend in der Seniorenresidenz Abendhain in Helsinki. Neben ihren Leidenschaften für Rotwein und Kartenspielen unternehmen die drei Freundinnen - um den albernen Bastelnachmittagen zu entgehen -  gerne nicht konforme Ausflüge. Ein Roman der amüsiert, aber auch nachdenklich stimmt. Bis zu welchem Alter wird ein Mensch ernst genommen und wieviel Humor und Lebenslust wird bis zu welchem Alter gestattet?




Bärbl Thum empfiehlt

Michaela Karl: Liesl Karlstadt - Gesichter einer Frau und Künstlerin

Anlässlich des am 12. Dezember bevorstehenden 125. Geburtstags von Liesl Karlstadt, ist die Biografie über die geniale Partnerin von Karl Valentin lesenswert. Die begnadete Volksschauspielerin war ja viel mehr als das Anhängsel im Komikerduo. Hinter der Fassade der Komikerin steckte eine verhinderte Selbstmörderin, eine depressive Frau, gefangen in tragischer Liebe und großer Verzweiflung. Doch diese großartige Künstlerin ging mutig ihren eigenen Weg, um seelisch gesunden zu können. Dazu gehörte, dass sie als erste und einzige Mulitreiberin in Uniform zusammen mit Soldaten auf der Alm ihren Dienst tat. Das alles fand statt in einer Zeit, in der es für Frauen nahezu unmöglich war, sich selbst zu verwirklichen.




Peter Weigel empfiehlt

Mathias Enard: Kompass

„Wir sind zwei Opiumraucher, jeder in seiner Wolke, ohne etwas draußen zu sehen, allein, ohne uns je zu verstehen, wir rauchen, sterbende Gesichter in einem Spiegel, …“. Franz Ritter - Musikwissenschaftler und leidenschaftlicher Orientalist - durchwacht in seiner Wiener Wohnung, aufgewühlt durch die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit, eine fiebrige, schlaflose Nacht. Anerzählend gegen den “Todeskuss“ erinnert er sich in seinen Fieber- oder Opiumträumen an seine Orientreisen nach Istanbul, Damaskus, Palmyra, Aleppo und Teheran. Dabei verknüpfen sich in unzähligen Geschichten seine Liebe zu der Literaturwissenschaftlerin und Orientalistin Sarah, seine Reiseerlebnisse und die Spuren des Orients in der europäischen Kunst. Ein hochinteressanter und anregender Einblick in die kulturellen Beziehungen zwischen Abend- und Morgenland. Ein Roman, der den Blick weitet und sich gegen die kulturelle Verengung stellt. Das Buch wurde 2015 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.
Dieser Titel ist im Bestand der Bibliothek nicht vorhanden. Wir können ihn aber gerne über Fernleihe von einer anderen Bibliothek bestellen. Sprechen Sie uns einfach an!




Gabriele Wittekindt empfiehlt

Andreas Steinhöfel: Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch

Ein wunderbares Buch für die Winterzeit für alle über 10 Jahre! Passend zu Weihnachten kann man mit den zwei so unterschiedlichen Freunden Oskar und Rico ihren Heiligabend miterleben. Nicht genug damit, dass bei allen Hausbewohnern der alljährliche Trubel ausbricht, nein, auch ein sehr heftiger Schneesturm, der über Berlin hinwegfegt, wirbelt noch zusätzlich einiges durcheinander!

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